Elfer sorgt für Gesprächsstoff

Die Saerbecker Fußballer hadern in ihrem Heimspiel gegen Hopsten mit einem Pfiff des Schiedsrichter. Seine Elfmeter-Entscheidung bringt die Falken um zwei Punkte. Marco Schubert 

Marco Schubert  Foto: th

Der Falke Saerbeck kam am Sonntag zuhause nicht über ein 1:1 gegen Westfalia Hopsten hinaus. Dabei waren die Hausherren zwar insgesamt die dominantere Mannschaft, in den entscheidenden Situationen fehlte den Falken aber die Zielstrebigkeit. Das große Thema nach dem Abpfiff blieb im Sparkassen Stadion jedoch die fragwürdige Strafstoß-Entscheidung zum 1:1-Ausgleich.

Die Hausherren begannen zunächst stark. Mit Felix Steuter im Sturm und Phillip Egbert zurück auf der Sechs brachten die Falken Geschwindigkeit in ihre Offensive. Hopsten hingegen spielte lange Bälle auf Stürmer Eric Visse, die selten ihr Ziel fanden. Trotz zahlreichen Chancen fiel das 1:0 für Saerbeck erst in der 45 Minuten. Völlig überraschend köpfte Innenverteidiger Marco Schubert eine verlängerte Flanke gegen die Laufrichtung von Schnapper Steffen Söndgen ins Netz.

Nach dem Seitenwechsel veränderten sich kurz die Machtverhältnisse. Die Westfalia kam besser ins Spiel. In der 60. scheiterte Tobias Üffing-Schneiders zunächst am Pfosten, bevor er in der 68. Minute per Elfmeter das Tor zum 1:1 erzielte. Der Strafstoß dazu war jedoch aus Saerbecker Sicht fragwürdig. Der Schiedsrichter gab einen Strafstoß, über den selbst Westfalia Trainer Christoph Meyer schmunzeln musste.

Nach dem unerwarteten Ausgleich spielten die Falken auf Sieg – und Hopsten verteidigte tief. Die Lebensversicherung der Westfalia war Torwart Söndgen, der mit mehreren Paraden den Punkt festhielt. Durch die Punkteteilung ändert sich wenig in der Tabelle. Hopsten steht weiterhin einen Punkt hinter Saerbeck.

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