Umgänglich und bodenständig

Der SC Falke Saerbeck ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Franjo Wienke, der zum Saisonende den A-Ligisten verlässt, fündig geworden: Der Neue ist im Moment noch in Velpe tätig und gilt als Saerbecker Wunschkandidat. War schon einmal beim SC Falke im Gespräch: Holger Althaus übernimmt zur neuen Saison das Ruder beim Saerbecker A-Ligisten.

War schon einmal beim SC Falke im Gespräch: Holger Althaus übernimmt zur neuen Saison das Ruder beim Saerbecker A-Ligisten. Foto: Mario Witthake / Heimspiel

Als der SC Falke Saerbeck vor drei Jahren einen Trainer für seine zweite Herrenmannschaft gesucht hat, dachte der Vorstand um Obmann Bernhard Voskort auch an Holger Althaus. Der entschied sich aber für eine erste Mannschaft - die des SC Velpe Süd. Dort macht er im Sommer Schluss. Und weil Saerbeck nach dem angekündigten Ausstieg von Franz-Josef Wienke wieder auf der Pirsch war, kam schnell eins zum anderen. „Es wird Holger Althaus“, verkündet Bernhard Voskort das Ende der Trainersuche.

„Er ist ein sehr umgänglicher und bodenständiger Typ“, sagt Voskort über den 39-jährigen B-Lizenz-Inhaber, der vor seiner Zeit in Velpe sieben Jahre lang für Arminia Ibbenbürens Zweite verantwortlich war. Diese Mannschaft hat er in die Kreisliga A geführt und gehalten. „In Velpe war er auch nicht unerfolgreich“, ergänzt Voskort. Bei der Arminia hat Althaus selbst die Schuhe geschnürt, genauso wie beim Stadtrivalen ISV.

„Ich denke schon, dass das ganz gut passen kann“, geht auch Holger Althaus optimistisch in die gemeinsame Zukunft mit dem A-Ligisten. Es war ihm wichtig, in dieser Liga aktiv zu sein. „Als Spieler und Trainer kann man sich hier wohlfühlen“, glaubt Althaus. Besonders das neue, großzügig angelegte Vereinsheim hat es ihm angetan. „Das wertet die ohnehin gute Anlage auf“, sagt er. Seinen künftigen Torwart-Trainer Maik Krahl hat er als „guten Typen für die Mannschaft“, kennengelernt.

Auch Betreuer Walter Thiemann schätzt Falkes künftiger Chefcoach. Die Voraussetzungen für eine fruchtbare Zusammenarbeit scheinen gut zu sein, allerdings gibt es im Kader noch einige Fragezeichen. Einige arrivierte Kräfte werden vermutlich aufhören, ohne dass die letzten Worte gesprochen sind. „Die Mannschaft wird wohl noch jünger“, glaubt Althaus, der sich deshalb auch schwer tut, sportliche Ziele auszugeben.

„Wir wollen eine vernünftige Rolle spielen, ohne den Druck zu haben, ganz oben mitspielen zu müssen.“ Allgemein droht dem Club unabhängig von dieser Trainerverpflichtung eine Reduzierung der Mannschaftsstärke. „Wir wissen nicht, ob wir wieder eine dritte Mannschaft anmelden“, meint Voskort. Auch beim Frauenteam wird‘s knapp mit Personal, weil es einige Spielerinnen zum BSV Brochterbeck zieht, der Mannschaft, die Wienke übernimmt.

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