Falke I: Glückliche Spätzünder

Gegen Schwarz-Weiß Esch sieht der SC Falke Saerbeck wie der sichere Verlierer aus. Doch in der Nachspielzeit schlägt die Stunde der Falken. Innerhalb von zwei Minuten drehen sie den Spieß um. Sicherer Elfmeterschütze: Marco Schubert sorgte in der Nachspielzeit für das glückliche 3:2 des SC Falke.

Sicherer Elfmeterschütze: Marco Schubert sorgte in der Nachspielzeit für das glückliche 3:2 des SC Falke. Foto: th

Glücksmomente werden dann als besonders intensiv erlebt, wenn niemand mit ihnen rechnet. Das erklärt wohl, warum die Fußballer des SC Falke Saerbeck den 3:2-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Esch überschwänglich bejubelten. Ein nicht erteilter Platzverweis gegen Falke-Keeper Max Dickmänken, zwei glasklare Einschussmöglichkeiten, die die Gäste die Vorentscheidung kosteten und nicht zuletzt zwei Saerbecker Tore in der Nachspielzeit: das Glück stand an diesem sonnigen Sonntag auf der Seite des SC Falke.

Zunächst mussten die Saerbecker diese Unterstützung allerdings nicht bemühen. Nach Dennis Teupens Führungstreffer (15.) deutete vieles auf eine klare Angelegenheit hin. Die Mannschaft von Franjo Wienke gab den Ton an und hätte bis zur Pause gut und gerne zwei Treffer nachlegen können. Eine Notbremse im Strafraum von Falke-Keeper Max Dickmänken, die der Unparteiische nur mit gelb ahndete, brachte die Wende. Esch glich kurz vor der Pause aus, um nur zehn Minuten nach dem Wechsel nachzulegen zum 1:2. Das Tor schoss ein Saerbecker. Ben Sträter lenkte den Ball ins eigene Gehäuse.

Das Spiel war gekippt. Die ersatzgeschwächte Saerbecker Mannschaft, aus der sich zudem nach und nach verletzungsbedingt Bertram Schütz, Mattis Potthoff und Nils Miethe verabschiedeten, war nun gänzlich von der Rolle. Andre Jostmeier hätte die Gäste endgültig auf die Siegerstraße schießen können, doch der eingewechselte Stefan Winkeljann kratzte seinen Ball von der Linie (69.).

Als die ersten Saerbecker Zuschauer den Platz bereits verlassen hatten, schlug das Glück der späten Minuten zu. Erst verlängerte Sebastian Meyer einen Saerbecker Freistoß ins eigene Tor zum 2:2. Damit nicht genug: Nur eine Minute später kam Marius Stallfort im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter versenkte Marco Schubert zum 3:2-Heimsieg. Einer, der bei den Saerbeckern für intensive Glücksmomente sorgte.

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