Herren I - Vermöbelt: Falke kassiert herbe 1:7-Pleite gegen Laggenbeck

Ein Spieltag, den Falke-Coach Franjo Wienke wahrscheinlich unter die Kategorie „zum Vergessen“ einordnen würde. Beim 1:7 (0:3) wurde seine Elf ihren hohen Ansprüchen nicht gerecht – und sehnt sich jetzt die Winterpause herbei. Marco Schubert erzielte das Tor zum 1:5

Marco Schubert erzielte das Tor zum 1:5

Beim SC Falke Saerbeck gibt es derzeit wenig zu feiern, abgesehen vielleicht von der Tatsache, dass der Club immer noch im oberen Tabellendrittel mitmischt. Das muss man ja auch erst einmal schaffen: Sich binnen weniger Wochen von Ibbenbüren (0:3), Brochterbeck (1:5) und nun Cheruskia Laggenbeck (1:7) vermöbeln zu lassen – ohne in der Tabelle nennenswert abzurutschen.

„Da war nicht viel drin in der Mannschaft“, bilanzierte Saerbecks Coach Franjo Wienke knapp. Der Falke-Verantwortliche musste auf der Torhüterposition improvisieren, nachdem die etatmäßigen Kräfte Schiemenz und Berkemeyer ausfielen. Er schickte Max Dickmänken zwischen die Pfosten und der musste nach zwei Minuten prompt hinter sich greifen. Klassischer Fehlstart. „Das war ein Schock für die Mannschaft“, sagt Wienke, der dennoch sah, dass sich seine Elf aufbäumte und durch Egbert sogar die Chance zum Ausgleich hatte. Als Laggenbeck dann sogar einen Elfmeter versemmelte, hoffte der Trainer auf ein Comeback seiner Mannschaft. Fehlanzeige.

Praktisch mit dem Halbzeitpfiff fielen die Tore zum 2:0 und 3:0. Nach dem Seitenwechsel mühte Falke sich noch einmal zu einer letzten Aufholjagd. Als die Gastgeber in dieser Phase das 4:0 erzielten (52.) war das Spiel endgültig gelaufen. „Laggenbeck war einfach giftiger und schneller als wir. Wir haben intern bereits über unsere derzeitige Verfassung diskutiert. Wir haben jetzt noch zwei Spiele bis zur Winterpause, Da möchte ich, dass die Mannschaft die vernünftig über die Bühne bringt.“

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