Pech an den Fingern

Saerbeck - Nach der Niederlage im Kellerduell droht den Handballerinnen des SC Falke Saerbeck der Absturz ans Tabellenende. Dünne Personaldecke: Sarah Plogmaker fiel am Sonntag zusätzlich verletzungsbedingt aus.

Dünne Personaldecke: Sarah Plogmaker fiel am Sonntag zusätzlich verletzungsbedingt aus. Foto: hri

 

Es wäre die Gelegenheit gewesen, um noch den Anschluss ans Mittelfeld zu halten. Doch den Bezirksliga-Handballerinnen des SC Falke klebte am Sonntagabend im Auswärtsspiel gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt erneut das Pech an den Fingern. Mit 16:24 (8:12) ging das Kellerduell deutlich verloren. „Das war richtig ärgerlich, mal wieder“, meinte Trainerin Linda Steltenkamp. Diese Niederlage tat allerdings noch etwas mehr weh als die der vergangenen Wochen. Weil die Reserve des TB Burgsteinfurt einen 25:20 (12:11)-Sieg gegen die HSG Hohne/Lengerich holte, rutschten die Saerbeckerinnen auf den letzten Tabellenplatz ab.

Die mit nur zwei Feldspielerinnen auf der Bank extrem dünn besetzten Falke-Frauen lagen von Beginn an hinten und lagen zur Pause mit 8:12 bereits deutlich zurück. Aber es war noch nichts verloren. „Wir hatten uns vorgenommen, in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe draufzulegen“, verriet Steltenkamp. „Das ist uns nur leider nicht gelungen.“ Die Falke-Frauen, die Sarah Plogmaker kurz nach der Pause durch eine Knieverletzung verloren, fielen weiter zurück und lagen schließlich mit 10:16 hinten. Durch eine starke Phase schafften sie es, zehn Minuten vor Schluss auf 14:18 zu verkürzen. Doch der Schwung ging schnell wieder verloren. Fünf Minuten und sechs Gegentreffer später sahen sich die Saerbeckerinnen mit einem uneinholbaren 14:24-Rückstand konfrontiert.

SC Falke: Wickenbrock, Menebröcker, Kösters - Möllerherm (6/1), Hilbert (3), Joanning (2/1), Bringemeier (2), Borgert (1), Nienaber (1), Plogmaker (1), Krude.

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