Bitte keine Panik: Falke-Damen brauchen Nervenstärke im Abstiegskampf

Saerbeck - So langsam werden Linda Steltenkamp und ihre Bezirksliga-Handballerinnen des SC Falke doch ein wenig nervös. „Wir müssen dringend mal wieder Punkte einfahren, ganz dringend“, macht die Trainerin klar, dass die Saerbeckerinnen am Sonntagabend (Anwurf: 18 Uhr, Schulzentrum) gegen den SC Münster 08 unter Zugzwang stehen.

 

Momentan läuft es einfach nicht bei den Falke-Frauen. Nachdem sie am ersten Spieltag der Rückrunde mit dem 30:27 (13:9) über den TSV Ladbergen endlich ihren ersten Auswärtssieg bejubeln durften, setzte es nur noch Niederlagen. Nach dem vierten verlorenen Spiel in Serie rutschten die Saerbeckerinnen auf den zehnten Platz ab. Unter ihnen stehen aktuell nur noch die HSG Ascheberg/Drensteinfurt und die Reserve des TB Burgsteinfurt. Um dem Tabellenkeller zu entkommen, bleibt nicht mehr viel Zeit. Bis zum Saisonende sind nur noch sechs Spiele zu spielen.

Wenn die Falke-Frauen wenigstens wüssten, woran es liegt. „Das ist irgendwie fest in den Köpfen drin“, hat die Trainerin nur eine Erklärung. „Die Mädels können es und das haben sie auch schon bewiesen.“ In Stadtlohn aber war vor dem Tor dann Schluss.

Am Sonntagabend, wenn es gegen Münster 08 geht, müssen die Würfe sitzen. Auch wenn der Gegner auf dem fünften Platz steht, auf dem Papier also haushoch überlegen ist, rechnet sich die Trainerin durchaus Chancen aus. „In unserer Liga kann jeder jeden schlagen“, erinnert sie.

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