Das war‘s: Saerbecks Aufstiegstraum ist ausgeträumt

Selbst acht Treffer von Sarah Plogmaker (rechts) haben den Falke-Frauen nicht zum Sieg gereicht. Der Aufstiegstraum ist damit ausgeträumt. Foto: Heidrun Riese

Selbst acht Treffer von Sarah Plogmaker (rechts) haben den Falke-Frauen nicht zum Sieg gereicht. Der Aufstiegstraum ist damit ausgeträumt.

Es waren zehn Minuten, in denen die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke nicht ganz auf der Höhe waren – zehn Minuten, die einen wichtigen Sieg und damit wahrscheinlich auch den Aufstieg kosteten, auf denen sich die Saerbeckerinnen gerade erst wieder Hoffnungen machen durften. 21:26 (11:11) lautete am Dienstagabend das Ergebnis im Auswärtsspiel gegen die Drittvertretung der Ibbenbürener SpVg.

Von Heidrun Riese

Vielversprechend starteten die Falke-Frauen, denen nach dem 0:1-Rückstand (1.) gleich die 3:1-Führung gelang (5.), in die Partie. „Wir haben in der Abwehr gut gearbeitet und konnten über Tempo einfache Tore machen, vor allem durch Sarah Plogmaker auf Linksaußen“, berichtete Trainerin Linda Steltenkamp.

Falke verpasst es, sich abzusetzen

Lange stellte der Tabellenzweite seinen Gegner mit dieser Taktik jedoch nicht vor Probleme. Schnell hatte die ISV-Dritte den Dreh raus, nahm im Rückwärtsgang die Beine in die Hand und schnitt ihren Gästen dadurch den Weg zum Tor ab. „Wir waren in der Abwehr dann auch nicht mehr konsequent genug und oft einen Schritt zu spät“, beobachtete Steltenkamp, deren Mannschaft sich aber trotzdem nicht kleinkriegen ließ. Mit 11:11 gingen beide Teams in die Kabine. „Wir haben es verpasst, uns entscheidend abzusetzen“, bedauerte die Trainerin Steltenkamp die verpassten Chancen.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Falke-Frauen nahtlos an die Leistung aus der ersten Halbzeit an. Bis zum 15:15 (40.) konnte sich keines der beiden Teams lösen – doch dann stockte der Falke-Motor, und zwar gewaltig. Technische Fehler, Abspielfehler, Fehlwürfe . . .Plötzlich häuften sich die Patzer im Angriff. Zwei-Minuten-Strafen kamen auch noch dazu. „Da haben wir völlig den Faden verloren“, erkannte die Trainerin und musste mitansehen, wie ihre Schützlinge auf 15:20 zurückfielen (46.).

Zehn Minuten Tiefschlaf

Sie fingen sich wieder und gestalteten die letzte Viertelstunde des Spiels wieder ausgeglichen. Die fünf Tore, mit denen sie hinten lagen, konnten sie allerdings nicht mehr aufholen – obwohl sie nun die beiden Halben kurz nahmen, den ISV-Angriff damit aus dem Konzept brachten und zu Ballgewinnen kamen. „Wir haben auch besser getroffen“, betonte Steltenkamp. „Aber der Rücksta nd war einfach zu groß.“

Falke-Frauen: Wickenbrock, Menebröcker - Plogmaker (8), Hilbert (3), Möllerherm (2), Krude (2), Nienaber (2/1), Bringemeier (1), J. Jochmaring (1), L. Jochmaring (1), Frerking (1), Joanning, Borgert, Grüter.

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