Abend voller Wunder: Saerbeck bringt Wettringen erste Saisonniederlage bei

Den Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck ist am Sonntagabend gelungen, was in dieser Saison noch keine andere Mannschaft geschafft hat: Sie haben die Dritte des FC Vorwärts Wettringen bezwungen. 20:17 (9:11) lautete das mehr als verdiente Ergebnis, das der Tabellenzweite vor eigenem Publikum erzielte. Glanzleistung: Vorne wie hinten. Eva Möllerherm feuerte vorne vier Bälle ins Wettringer Tor – hinten hielt Vera Menebröcker ihren Kasten sauber (kl. Bild).

Glanzleistung: Vorne wie hinten. Eva Möllerherm feuerte vorne vier Bälle ins Wettringer Tor – hinten hielt Vera Menebröcker ihren Kasten sauber (kl. Bild). Foto: Heidrun Riese

Für Linda Steltenkamp war dieser Erfolg eine echte Sensation, an welche sie während des Fünf-Tore-Rückstands kurz nach dem Seitenwechsel nicht glauben mochte. Letztlich hatte die Trainerin aber allen Grund zur Freude. „Das war die mit Abstand beste Leistung, die wir in dieser Saison gezeigt haben“, fand sie.

Von der ersten Minute an war es ein umkämpftes Spiel, das durch die starken Abwehrreihen beider Mannschaften geprägt war. Während die Falke-Frauen drei umjubelte Treffer landeten, dauerte es bei ihren Gästen fast sieben Minuten, ehe sie den Ball im gegnerischen Tor unterbringen konnten. Nachdem die Falken mit 5:2 (10.) in Führung lagen, gewann der Spitzenreiter an Qualität, zog an Saerbeck vorbei und führte zur Halbzeit mit zwei Toren (11:9).

Nach dem Seitenwechsel schienen die starken Gäste am längeren Hebel zu sitzen, so dass die Saerbeckerinnen, die im Angriff nun etwas ratlos wirkten und ein paar gute Chancen vergaben, auf 12:17 (40.) zurückfielen.

Für Wettringen blieb der Zählerstand an dieser Stelle stehen. In den folgenden 20 Minuten hielten die Falke-Frauen ihren Kasten absolut sauber. Und es lief auch im Angriff. Den vielversprechenden Anfang machte Vanessa Krude mit ihrem Hattrick, durch den sie auf 15:17 verkürzte (49.). Jessica Nienaber war es, die vom Kreis schließlich den 17:17-Ausgleich besorgte (52.). Eva Möllerherm mit einem Kraftwurf (18:17), Jessica Nienaber (19:17) vom Kreis und Vanessa Krude (20:17) stellten den umjubelten Endstand her – die Freude war riesengroß.

Falke-Frauen: Menebröcker, Wickenbrock – Krude (6), Möllerherm (4), L. Jochmaring (2), Nienaber (2), Hilbert (2), Frerking (1), Dahlmann (1), Bringemeier (1), Joanning (1), J. Jochmaring.

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