Schnupperkurs in Minimalismus: 19 Tore reichen Falke zum Sieg

Ein richtiger Kantersieg war es nicht, aber auch keine wirkliche Zitterpartie. Linda Steltenkamp zeigte sich jedenfalls zufrieden mit der Leistung ihrer Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck, die sich am Samstagabend im Auswärtsspiel gegen die Reserve des SuS Neuenkirchen mit 19:15 (9:8) durchsetzten. Jessica Nienaber und ihre Mannschaftskolleginnen begnügten sich gegen Neuenkirchen mit 19 Treffern.

Jessica Nienaber und ihre Mannschaftskolleginnen begnügten sich gegen Neuenkirchen mit 19 Treffern. Foto: Heidrun Riese

Dass sich der Tabellenzweite trotz spielerischer Überlegenheit vor allem in der ersten Halbzeit kaum abzusetzen vermochte, erklärte die Trainerin folgendermaßen: „In der Abwehr haben wir gut gestanden, aber wir haben im Angriff zu viele Chancen vergeben.“

So kam es auch, dass der erste Treffer in dieser Begegnung erst nach fünf Minuten fiel - zum 1:0 für die Falke-Frauen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Saerbeckerinnen nach 5:3-Führung (14.) und 6:6-Gleichstand (16.) auch in 7:8-Rückstand (25.) gerieten. Mit 9:8 lagen sie zur Pause wieder knapp vorne. „Wir hätten aber höher führen müssen“, fand Steltenkamp.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Falke-Frauen an die gute Leistung in der Deckung anknüpfen und sich im Angriff steigern, was ihnen auch gelang. Schnell zogen sie auf 11:8 davon (32.). Herausragende Schützin war am Samstagabend Nicole Hilbert , die insgesamt acht Treffer landete. „Sie hat auf Rechtsaußen ein richtig gutes Spiel gemacht“, freute sich die Trainerin. Die Saerbeckerinnen bauten ihre Führung schließlich auf 13:9 (42.) aus. „Aber leider haben wir es nicht geschafft, uns richtig abzusetzen“, bedauerte Steltenkamp. Neuenkirchen kam auf 14:12 (45.) heran. Mit dem 16:12 (53.) war der alte Abstand wiederhergestellt, aber die SuS-Reserve rückte ihren Gästen beim 17:15 (56.) noch einmal auf die Pelle. Beim 19:15-Endstand lagen dann wieder vier Tore zwischen den beiden Mannschaften.

„Das Ergebnis hätte meiner Meinung nach ein bisschen deutlicher ausfallen können“, meinte die Trainerin. „Aber es war ein verdienter Sieg.“ Damit war am Ende alles in Ordnung. Fast alles jedenfalls, denn in Neuenkirchen verletzte sich Anna Lena Bringemeier. Nach etwa zehn Minuten bekam die Rückraumspielerin einen heftigen Schlag ins Gesicht und musste das Spielfeld verlassen. Steltenkamp: „Ich hoffe, dass sie schnell wieder fit ist.“

Falke-Frauen: Wickenbrock, Menebröcker, Schmedding - Hilbert (8), Nienaber (7/2), Möllerherm (2), Joanning (1), Dahlmann (1), Bringemeier, J. und L. Jochmaring, Borgert, Plogmaker, Krude.

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