Erst Achterbahnfahrt, dann Stillstand: Falke Frauen müssen Punkte teilen

Das 29:29 (14:14)-Unentschieden, das die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck am Sonntagabend im Heimspiel gegen den VfL Ahaus holten, war unnötig. Ergebnistechnisch bedeutete dieses Resultat Stillstand; Trainerin Linda Steltenkamp aber war froh, dass ihre Schützlinge aus einer Begegnung voller Aufs und Abs wenigstens einen Punkt mitnahmen. Nicht umsonst sprach die Trainerin von einer Achterbahnfahrt. Mit acht Toren treffsicherste Falke-Schützin: Eva Möllerherm.

Mit acht Toren treffsicherste Falke-Schützin: Eva Möllerherm. Foto: Heidrun Riese

Anfangs war es ein recht ausgeglichenes Spiel – bis zum 6:6 (10.) konnte sich keines der beiden Teams absetzen. „Unsere Abwehr war ein bisschen zu passiv, wir haben zu viele Chancen zugelassen und zu wenige Bälle abgefangen“, analysierte Steltenkamp . Schließlich aber platzte der Knoten: Die Saerbeckerinnen erzielten mit dem 8:6 die erste Zwei-Tore-Führung (11.) und zogen sogar auf 12:7 davon (17.). „Das war unsere beste Phase“, meinte die Trainerin. „Da stand die Abwehr besser, so dass wir über Tempo unsere Tore machen konnten.“ Allerdings war die Freude nur von kurzer Dauer: Weil die Falke-Frauen nun die Handbremse anzogen, kassierten sie bald den 12:12-Ausgleich (23.).

Nach der Pause brauchte ihre Mannschaft eine Weile, um ins Spiel zurück zu finden und geriet dadurch mit 14:15 erstmals ins Hintertreffen (33.). Über 15:17 (35.) und 16:20 (38.) fielen die Saerbeckerinnen schließlich auf 18:24 zurück (41.). „Da haben wir vor allem im Angriff zu viele Fehler gemacht“, stellte die Trainerin fest. Die Gäste, die mit einer offensiven 6:0-Deckung arbeiteten, fingen viele Bälle ab. „Wir haben ihnen regelrecht in die Hände gespielt.“ Aber die Falke-Frauen fingen sich wieder und kämpften sich über 22:24 (49.) und 23:26 (52.) zur 27:26-Führung (57.). „Da hätten wir den Sack zumachen müssen“, ärgerte sich Steltenkamp über die Abspielfehler, die zum 27:29-Rückstand führten (59.). Zu ihrer Beruhigung landeten die Falke-Frauen aber noch zwei Treffer zum 29:29-Endstand (60.).

„Letztlich war es ein glückliches, aber auch gerechtes Unentschieden“, wie die Trainerin fand.

Falke-Frauen: Wickenbrock, Menebröcker – Möllerherm (8/1), Nienaber (7), Krude (4), Plogmaker (3), Bringemeier (3), Hilbert (3), L. Jochmaring (1), Joanning, Borgert, Frerking, Dahlmann.

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