Im Griff der Falken: Saerbeck zeigt starke Partie gegen Ammeloe/Ellewick

Die passende Antwort auf das Debakel der Vorwoche gaben die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke am Sonntagabend mit dem 26:13 (14:6)-Auswärtssieg über die Reserve der DHG Ammeloe/Ellewick. „Wir haben zu unserer Form zurückgefunden und ein sehr gutes Spiel abgeliefert“, freute sich Trainerin Linda Steltenkamp. Lieferte eine starke Leistung: Eva Möllerherm.

Lieferte eine starke Leistung: Eva Möllerherm. Foto: Heidrun Riese

Mit fünf Treffern in Folge gaben die Saerbeckerinnen gleich richtig Gas. „Nach dem letzten Spiel, in dem es so gar nicht gelaufen ist, war es wichtig für uns, einen guten Start hinzulegen“, betonte Steltenkamp . Besonders an dieser Serie zu Beginn der Partie war: Alle Tore, die zum 5:0 (6.) führten, resultierten aus dem starken Tempospiel des Tabellenzweiten. Auch danach profitierten die Falke-Frauen, die erst in der achten Minute ihren ersten Gegentreffer zum 5:1 kassierten, von ihrer guten Abwehrarbeit. „Zwischendurch haben wir mal die Handbremse angezogen und ein paar unnötige Tore kassiert, aber insgesamt lief es sehr gut“, zeigte sich die Trainerin zufrieden. Und so baute ihre Mannschaft die Führung über 7:1 (11.), 9:4 (18.) und 11:5 (23.) bis zur Pause auf 14:6 aus.

Nach dem Seitenwechsel machten die Saerbeckerinnen dort weiter, wo sie aufgehört hatten und erzielten weiterhin viele schnelle Tore, zeigten sich aber auch aus der zweiten Reihe treffsicher. „Eva Möllerherm hat ein super Spiel gemacht“, lobte Steltenkamp die Rückraumschützin, die in dieser Begegnung zehn Treffer für sich verbuchen konnte. Die Falke-Frauen wechselten nun auch viel durch und probierten einiges aus, zum Beispiel stellten sie die Deckung auf die 5:1-Variante um. „Die 6:0-Abwehr stand aber deutlich besser“, stellte die Trainerin fest und freute sich, dass ihre Mannschaft trotzdem noch immer klar besser war als das Heimteam. So wussten die Gäste auch eine schwächere Phase zwischen dem 16:6 (34.) und dem 16:11 (42.) wegzustecken. Mit einer weiteren Fünf-Tore-Serie zum 21:11 (49.) war der alte Abstand wiederhergestellt. Über 23:12 (53.) kam es schließlich zum 26:13-Endstand.

Falke-Frauen: Wickenbrock, Menebröcker - Möllerherm (10), Plogmaker (4), Bringemeier (3), Hilbert (3), Krude (2), J. Jochmaring (1), L. Jochmaring (1), Grüter (1), Dahlmann (1), Frerking, Nienaber, Joanning.

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