Da war der Wurm drin: Zweite Saison- Niederlage für Falke-Handballerinnen

Mit ihrer zweiten Niederlage im Gepäck kehrten die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke am Sonntagabend von ihrem Auswärtsspiel zurück. Beim 13:17 (3:6) gegen den SV Borussia Darup lieferte der Tabellenzweite keine gute Leistung ab. „Ich weiß es auch nicht“, zeigte sich Linda Steltenkamp angesichts des Totalausfalls ihrer Mannschaft ratlos. So viel aber war der Trainerin klar: „Wir hätten noch bis zum nächsten Morgen weiterspielen können und wir hätten nicht gewonnen.“ Eva Möllerherm (rechts) und die Falke-Handballerinnen konnten sich gegen Darup nicht durchsetzen.

Eva Möllerherm (rechts) und die Falke-Handballerinnen konnten sich gegen Darup nicht durchsetzen. Foto: Heidrun Riese

 Von der ersten Minute an war der Wurm drin. Die Saerbeckerinnen passten sich ihrem sehr langsamen Gegner an, mit dessen 5:1-Deckung sie überhaupt nicht zurecht kamen. „Wir haben nur wenige Chancen herausgespielt“, berichtete Steltenkamp. „Und die meisten davon haben wir vergeben.“ Obwohl sich die Falke-Frauen auch in der Abwehr nicht gerade mit Ruhm bekleckerten, fielen kaum Gegentore. Dadurch ergab sich ein in Zeiten des schnellen Handballs äußerst ungewöhnlicher Spielverlauf vom 1:0 (2.) über das 2:1 (11.) bis zum 3:3 (25.). In die Pause ging es schließlich mit einem 3:6-Rückstand. „Wir haben es nicht geschafft, uns heran zu kämpfen“, ärgerte sich die Trainerin. „Alle haben die Köpfe hängen lassen und nicht annähernd gezeigt, was sie können. Nur Kerstin Wickenbrock im Tor hat eine gute Leistung gebracht und dadurch Schlimmeres verhindert.“

Nach der Pause wollten die Saerbeckerinnen noch einmal von vorne anfangen, was zumindest phasenweise gelang. Somit ging es auf und ab - von 5:8 (38.) über 6:11 (45.) zum 9:12 (51.). „Da dachte ich, dass eine Wende kommt“, schöpfte Steltenkamp kurzzeitig Hoffnung. „Doch wir haben es verpasst, die entscheidenden Tore zu machen.“ Die Falke-Frauen spielten durchaus ihre Chancen heraus, vergaben diese jedoch. Sie probierten auch alle möglichen Abwehr-Varianten aus, um an Bälle für schnelle Tore zu kommen. Doch auch das klappte nicht. Diesmal scheiterte es jedenfalls nicht an der Einstellung. „Der Wille war da“, erklärte die Trainerin. „Aber es ging einfach nicht.“ Und so kassierten die Saerbeckerinnen eine verdiente Niederlage.

Steltenkamp blieb am Ende nur die Feststellung: „Wir müssen das Spiel ganz schnell abhaken und es nächste Woche wieder besser machen.“

Falke-Frauen: Wickenbrock, Menebröcker - Nienaber (6/3), L. Jochmaring (2), Plogmaker (2), Bringemeier (1), J. Jochmaring (1), Hilbert (1), Möllerherm, Dahlmann, Grüter, Frerking, Krude.

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