Falke macht die Tür zu: Die Abwehr macht den Unterschied

Einen gelungenen Jahresabschluss feierten die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke am Sonntagabend vor eigenem Publikum mit dem 31:27 (15:16)-Sieg über die Drittvertretung der Ibbenbürener SpVg. Die machte es den Saerbeckerinnen jedoch alles andere als einfach. Nach dem 16:16-Ausgleich durch Nicole Hilbert gewann Falke die Überhand.

Nach dem 16:16-Ausgleich durch Nicole Hilbert gewann Falke die Überhand. Foto: Heidrun Riese

Die Gäste hatten sich gut auf ihren Gegner vorbereitet und überrumpelten diesen, indem sie Anna Lena Bringemeier und Eva Möllerherm von Beginn an in die Manndeckung nahmen. „Darauf mussten wir uns erst einstellen“, entschuldigte Trainerin Linda Steltenkamp die holprige Anfangsphase. Über 0:2 (3.), 3:3 (Eva Möllerherm per Siebenmeter, 6.) und 4:4 (Annina Joanning, 8.) kämpften sich die Falke-Frauen zum 5:4 (Vanessa Krude, 9.), und damit zur ersten Führung. Die Lösung, die das Heimteam fand, überraschte sicherlich so manchen eingefleischten Fan: Jessica Nienaber, eigentlich am Kreis zuhause, spielte nun im Rückraum - und machte ihre Sache richtig gut. Eva Möllerherm kam am Kreis und auf Außen zum Einsatz, wo die ISV-Abwehr ihr nicht mehr ganz so viel Aufmerksamkeit schenkte. Richtig rund lief es dennoch nicht. „Wir haben in der Abwehr nicht kompakt genug gestanden und zu viele Gegentore zugelassen“, monierte Steltenkamp. So gerieten ihre Schützlinge immer wieder in Rückstand, wenn auch nur knapp, und lagen auch zur Pause mit 15:16 hinten.

Gegen Ende der ersten Halbzeit lief es im Angriff allerdings schon deutlich besser für die Saerbeckerinnen, die nun die Lücken besser ausnutzten. Nach dem Seitenwechsel fanden sie auch in der Deckung endlich das richtige Mittel, indem sie immer eine Ibbenbürenerin aus dem Spiel nahmen. „Das hat die Wende gebracht“, zeigte sich die Trainerin erleichtert, als ihre Mannschaft zum Überholmanöver ansetzte. Dem 16:16-Ausgleich durch Nicole Hilbert (31.) folgte die 17:16-Führung durch Sarah Plogmaker (32.). Mit 17:17 (34.) und 21:21 (40.) zog die ISV-Dritte zwar nochmals gleich, danach konnten sich die Falke-Frauen mit einer Vier-Tore-Serie zum 25:21 (43.) endgültig absetzen. Dass sie sich hier und da noch eine Fehlwurf leisteten, tat nicht weiter weh.

„Dass wir uns in der zweiten Halbzeit in der Abwehr gesteigert haben, war entscheidend für dieses Spiel“, brachte es Steltenkamp auf den Punkt. Und auch wenn es am Ende leicht aussah: „Es war die ganze Zeit ein harter Kampf.“

Falke-Frauen: Wickenbrock, Menebröcker - Krude (6), Plogmaker (5), Nienaber (5/1), Möllerherm (5/4), Joanning (4), Hilbert (3), Frerking (2), Bringemeier (1), Borgert, J. Jochmaring, Grüter, Dahlmann.

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