Jetzt erst recht: Saerbecks Frauen wollen zurück an die Spitze

Durch das spielfreie Wochenende hatten die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke zwei Wochen lang Zeit, um ihre erste Niederlage zu verdauen. Am Sonntagabend (Anwurf: 18 Uhr, Schulzentrum) wartet nun die nächste Aufgabe auf die Saerbeckerinnen, die nach dem 12:19 (7:8) beim FC Vorwärts Wettringen III nur noch auf dem zweiten Tabellenplatz stehen – und diesmal wollen sie das Spielfeld wieder als Sieger verlassen. Gegner ist die DJK Eintracht Coesfeld III.

Die personellen Voraussetzungen könnten nicht besser sein. Der Falke-Kader (hier: Sonja Frerking) ist komplett.

Die personellen Voraussetzungen könnten nicht besser sein. Der Falke-Kader (hier: Sonja Frerking) ist komplett. Foto: hri

„Wenn man sich die Tabelle anguckt, sieht es nach einer klaren Sache aus“, verweist Trainerin Linda Steltenkamp auf die Rangliste, in der die Gäste auf dem achten Platz zu finden sind. „Ich glaube aber, dass das täuscht“, schickt sie gleich hinterher. „Coesfeld hat zuletzt zwei Siege eingefahren und wird daher gerade sehr motiviert sein.“ Aber nicht nur deshalb ist Steltenkamp davon überzeugt, dass das DJK-Team nicht zu unterschätzen ist. Mit zwei der Mannschaften, denen der nächste Gegner unterlag, hatten es die Falke-Frauen selbst schon zu tun. In beiden Spielen taten sie sich schwer. „Wir dürfen Coesfeld nicht auf die leichte Schulter nehmen“, mahnt die Trainerin deshalb.

Sie ist guter Dinge, dass ihre Schützlinge für die Aufgabe gewappnet sind. „Die Stimmung ist immer noch gut“, betont sie. „Die Mädels haben selbst gesagt, dass sie die Niederlage abhaken und nach vorne gucken wollen.“ Die Einstellung stimmt also schon einmal. Jetzt gilt es, sich wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen - im Angriff den Ball sicher laufen zu lassen, in der Abwehr stabil zu stehen und ordentlich Tempo zu machen.

Die personellen Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der Erfolgsgeschichte könnte jedenfalls nicht besser sein: Der Kader ist komplett. Nur Steltenkamp weiß noch nicht, ob sie am Sonntagabend dabei sein kann. Sollte sie arbeiten müssen, übernimmt Co-Trainerin Eva Schmedding ihre Aufgabe an der Seitenlinie.

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