Stunde der Gunst: Spitzenreiter Falke kann Tabellenführung ausbauen

Zu einem echten Spitzenspiel kommt es, wenn die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck am Samstagabend (Anwurf: 19 Uhr) bei der Drittvertretung des FC Vorwärts Wettringen antreten. Im Hiärtken, wie die nordmünsterländische Gemeinde auch genannt wird, bekommt es der Tabellenführer nämlich mit seinem direkten Verfolger zu tun. „Das wird definitiv ein schwieriges Spiel“, ist Trainerin Linda Steltenkamp bewusst. Erst das Schlusslicht, nun der direkte Verfolger: Eva Möllerher und ihre Kollegeinnen sind gefordert.

Erst das Schlusslicht, nun der direkte Verfolger: Eva Möllerher und ihre Kollegeinnen sind gefordert. Foto: Heidrun Riese

Beide Mannschaften haben in dieser Saison noch keine Begegnung verloren gegeben. Dass die Falke-Frauen mit ihren zwölf Punkten ein wenig besser dastehen als ihr Konkurrent, liegt ganz einfach daran, dass sie bereits ein Spiel mehr absolviert haben. Außerdem können sie ein positiveres Torverhältnis vorweisen, auch dank des deutlichen 27:19 (12:10)-Erfolgs über den TB Burgsteinfurt II. „Das ist aber schon ein krasser Unterschied“, betont Steltenkamp. „Vergangene Woche hatten wir es mit dem Tabellenletzten zu tun, jetzt spielen wir gegen unseren Verfolger.“ Es ist also sicherlich auch eine mentale Herausforderung, der sich die Saerbeckerinnen stellen müssen.

Auf dem Spielfeld ist besonders ein sicheres Auftreten gefragt. Zum einen muss der Ball laufen. „Auf die Fehler des Gegners warten und über Tempo zu leichten Toren kommen, das ist deren Spiel“, weiß die Trainerin über die Gastgeberinnen. „Wir dürfen uns keine Ballverluste erlauben, darauf lauern sie nur.“ Auch auf eine stabile Abwehr kommt es an. „Wir müssen von Anfang an zupacken und zusammenarbeiten“, fordert Steltenkamp eine konstante Leistung. „Vergangene Woche hat unsere Abwehr zu Beginn noch nicht so sicher gestanden, hinterher lief es deutlich besser“, erinnert die Trainerin an die Burgsteinfurt-Begegnung, in welcher die Saerbeckerinnen das Ruder noch einmal herumreißen konnten. Ein solcher Aussetzer könnte im Spitzenspiel allerdings schlimme Folgen haben.

Steltenkamp glaubt an ihre Mannschaft und rechnet mit einem engen Spiel, ungeachtet der personellen Einschnitte. Mit Torhüterin Kerstin Wickenbrock und Kreisläuferin Jessica Nienaber fehlen zwei Spielerinnen, die großen Anteil am Sieg über das Schlusslicht hatten. „Ich bin trotzdem guter Dinge“, betont Steltenkamp. „Zum Glück verfügen wir über einen solch großen Kader, dass wir die Ausfälle kompensieren können.“ In welche Richtung es am Samstagabend gehen soll, ist so oder so klar: „Wir wollen die zwei Punkte mitnehmen“, ist die Trainerin auf den siebten Sieg in Serie aus.

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