Wir oder die: Falke erwartet Neuenkirchen zum Spitzenspiel um die Tabellenführung

Ihre bislang schwerste Aufgabe in dieser Saison steht den Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke am Samstagnachmittag (Anwurf: 16 Uhr, Schulzentrum) bevor, wenn sie vor eigenem Publikum gegen die Reserve des SuS Neuenkirchen antreten.
Falkes Nicole Hilbert im Vorwärtsgang. 

Falkes Nicole Hilbert im Vorwärtsgang.  Foto: Heidrun Riese

Bei einem Spiel weniger kommt der Tabellenzweite auf ein um zehn Treffer besseres Torverhältnis als der aktuelle Spitzenreiter. Der Verfolger schlug genau die Mannschaften, mit denen es auch die Saerbeckerinnen schon zu tun hatten, nur eben noch einen Ticken deutlicher: Gegen die DHG Ammeloe/Ellewick II holte Neuenkirchen ein 34:15 (20:8), 39:26 (26:12) hieß es gegen den TV Jahn Rheine. Die bisherigen Ergebnisse der SuS-Zweiten sind für Linda Steltenkamp daher auf jeden Fall ein Warnsignal.

„Ich bin gespannt, was uns erwartet“, sagt die Falke-Trainerin, die den Gegner selbst noch nicht unter die Lupe nehmen konnte. Aber einige ihrer Schützlinge machten sich schlau und berichteten Steltenkamp von zwei sehr guten SuS-Spielerinnen. „Die müssen wir in den Griff bekommen.“ Aber nicht nur in der Abwehr ist eine starke Leistung gefragt, sondern vor allem auch im Angriff. Denn wie der Falke-Trainerin zu Ohren kam, ist Neuenkirchen auf Tempogegenstöße spezialisiert. „Um möglichst wenige Ballverluste zu riskieren, müssen wir im Angriff sehr sicher spielen“, weiß Steltenkamp. „Ich hoffe, dass wir an die erste Halbzeit gegen Ahaus anknüpfen können. Da haben wir in der Abwehr aggressiv gearbeitet und unseren Gegner nicht richtig ins Spiel kommen lassen. Im Angriff haben wir gut zusammengespielt und keine Hektik aufkommen lassen, sondern auf gute Torchancen gewartet und diese konsequent genutzt.“

Ihre Mannschaft sieht die Trainerin für die schwere Aufgabe gegen Neuenkirchen gut gerüstet, auch durch die voll besetzte Bank. Die einzige Personalie, die es in dieser Woche zu verkünden gibt: Victoria Kösters ist nun nicht mehr dabei, dafür kehrt Vera Menebröcker zurück. Und Anreize, um sich im Heimspiel gegen den Verfolger richtig ins Zeug zu legen, gibt es genügend. Immerhin gilt es, die Siegesserie fortzusetzen und die Tabellenführung zu verteidigen. Für zusätzliche Motivation sorgt die Aussicht auf den anschließenden Kirmesgang. „Mit einem Sieg“, betont Steltenkamp, „feiert es sich nunmal besser.“

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