Bitte keine Umwege: Falke hofft durch einen Sieg die Relegation umgehen zu können

Saerbeck - Wenn alles glatt geht, absolvieren die Bezirksliga-Handballerinnen des SC Falke am Sonntagnachmittag (Anwurf: 16.30 Uhr) gegen die DJK Grün-Weiß Nottuln ihr letztes Auswärtsspiel in dieser Saison. „Wir möchten nicht unbedingt in die Verlängerung gehen“, hofft Trainerin Linda Steltenkamp, den letzten Tabellenplatz noch verlassen und damit die drohende Relegation umgehen zu können.

 

Es ist ein ehrgeiziges Vorhaben, bei dem die Saerbeckerinnen noch dazu auf Schützenhilfe angewiesen sind. Die beiden anstehenden Spiele zu gewinnen, reicht nicht, um die rote Laterneloszuwerden. An der punktgleichen HSG Ascheberg/Drensteinfurt führt nur dann ein Weg vorbei, wenn diese mindestens einen Punkt abgibt. Im direkten Vergleich ziehen die Falke-Frauen
nämlich den Kürzeren. "Aber erstmal müssen wir punkten", weiß Steltenkamp, dass ihre Mannschaft in der Bringpflicht steht.

Die bekommt es an diesem Wochenende mit einem äußerst vertrautem Gegner zu tun. Die Grün-Weißen waren in den vergangenen Jahren treuer Wegbegleiter der Falke-Frauen, stiegen
gemeinsam ihnen auf und auch wieder ab. "Beide Mannschaften standen in der Tabelle immer recht dicht beieinander", erinnert sich die Trainerin. Diesmal sieht die Situation etwas anders aus. Was vor allem daran liegt, dass es in der Bezirksliga auch zwei Spieltage vor Saisonende noch extrem eng zugeht, zumindestens in der unteren Hälfte. Die wird von Nottuln angeführt., mit 16:24 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz zu finden. Die Saerbeckerinnen auf dem zwölften und damit ketzten Rang verbuchen 12:28 Zähler, was eigentlich nciht wesentlich schlechter ist. Eine Revanche für die 16:20 (6:12)-Niederlage der Falke-Frauen im Hinspiel würde die Distanz zwischen beiden Teams verringern.

Damit dies gelingt, müssen die Falke-Frauen an ihre gute Leistungen der letzten Spiele vor der Osterpause anknüpfen. "Am liebsten hätte ich durchgespielt," gibt die Trainerin zu. "Wir hatten gerader erst zu unserer Form zurück gefunden." Nach drei spielfreien Wochenenden sieht sie ihr Team aber immer noch gut gerüstet. "Alle sind fit und alle sind da", freut sich Steltenkamp über einen vollen Kader, der auf den letzten Metern noch mit Jessica Jochmaring aus der zweiten Mannschaft ergänzt wird.

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