Fußball - Damen: Die neue Frau an der Seitenlinie: Monika Reckfort

Saerbeck - Das Leben folgt ja einer immer einer gewissen Logik. Mal ist sie durchschaubar. Mal ist hinterlässt sie die Betroffenen im Dunkel. Dass Monika Reckfort (50) irgendwann einmal Trainerin der Damen-Mannschaft des SC Falke Saerbeck werden würde, viele würden sagen: War irgendwie klar.

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Dass die Situation erst nach mehreren Jahrzehnten Fußball-Leben eingetreten ist, ist einer Reihe von Umständen zuzuschreiben. Umso mehr freut sich die gebürtige Saerbeckerin, „wieder zu Hause“ zu sein. „Ich wollte fußballerisch schon immer mal wieder zurück in meine Heimat. Schön, dass es jetzt geklappt hat.

Seit Anfang Sommer besetzt Reckfort den Trainerstuhl, auf dem zuvor Dirk Förstermann gesessen hat. Sie hat sich mit dem scheidenden Übungsleiter ausgetauscht, die Mannschaft auf die Saison vorbereitet und mittlerweile auch schon das erste Meisterschaftsspiel ausgetragen (7:2-Sieg gegen Westfalia Hopsten II).

Zwangsweise musste Monika Reckfort ihre Fußballglück zunächst fernab der Heimat suchen. „Als ich damals angefangen habe, gab es bei Falke noch kein Frauenfußball-Team“, erinnert sie sich. 25 Jahre hat sie beim BSV Brochterbeck gespielt – von der Kreis- bis zur Landesliga. „Eigentlich fast alle Positionen, meist aber war ich im Angriff zu finden.“

Nach ihrer aktiven Zeit wechselte sie auf die Trainerbank des SC Dörenthe und begleitete das Team von der Kreis- bis in die Bezirksliga. Zehn Jahre war sie dort tätig, bevor sie nun ihr Engagement in Saerbeck begonnen hat.

Bereits im Winter, als Förstermann angedeutet hat, aufhören zu wollen, nahmen die Falken Kontakt auf, wurden die Weichen für eine Zusammenarbeit gestellt. „Ich halte Monika Reckfort für die ideale Besetzung. Sie ist eine Ur-Saerbeckerin und bringt viel Fußballsachverstand mit“, sagte Fußballabteilungsleiter Bernhard Voskort.

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